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Stadt und Stadtwerke setzen sich für eine saubere Stadt ein

(vom 18.07.2018)

Die Stadt Bad Oeynhausen und die Stadtwerke Bad Oeynhausen stärken ihren gemeinsamen Einsatz für eine saubere Stadt Bad Oeynhausen. Das haben Bürgermeister Achim Wilmsmeier und Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze bei einem gemeinsamen Pressetermin bekräftigt. „Die Stadtwerke sind unser Dienstleister für eine saubere Stadt und da arbeiten wir eng zusammen“, betone Achim Wilmsmeier. Für Andreas Schwarze von den Stadtwerken ist das Thema ‚Sauberkeit‘ eine Daueraufgabe, „an der wir dran bleiben müssen. Das müssen wir ernst nehmen, denn nur so kommen wir zu guten Ergebnissen. Und wir müssen uns auch immer wieder an Veränderungen anpassen und nicht auf einem Stand stehen bleiben.“

Solar-Pressabfallkörbe

Um den Service für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, haben die Stadtwerke unter anderem in neue Solar-Pressabfallkörbe investiert. „Die Kosten rund 5000 Euro pro Stück“, sagt Andreas Schwarze, „und bringen uns gleich mehrere Vorteile. Sie fassen zum Beispiel den Müll von 16 herkömmlichen Abfallkörben.“ Dadurch ließen sich die Leerungsintervalle verlängern, was Arbeitszeit und Kosten einspare. Bei kurzfristig erhöhtem Müllaufkommen sei aber trotzdem eine Leerung möglich, da der Füllstand per Internet an die Stadtwerke gemeldet wird. Wenn der Abfallbehälter voll ist, könne er auch über das Internet bis zur Leerung verriegelt werden. „Und die Behälter sind solarbetrieben, so dass wir hier auch dem Klimaengagement der Stadt Bad Oeynhausen gerecht werden“, betont Schwarze.

Street-Scooter

In dieselbe Richtung geht auch eine Neuanschaffung für den Fahrzeugpark der Stadtwerke: „Mit einem elektrisch Betriebenen Street-Scooter werden wir demnächst die Abfallkörbe im Kurpark und in der Innenstadt leeren. Das macht weniger Lärm, was für uns besonders für den Bereich der Innenstadt von Vorteil ist, denn da sind wir oft schon in den frühen Morgenstunden unterwegs.“ Hier liege auch der Grund für den immer wieder formulierten Vorwurf, die Stadtwerke seien nie im Einsatz zu sehen. „Tatsächlich sind unsere Mitarbeiter unterwegs, aber teilweise eben schon ab 5 Uhr, also zu einer Zeit, zu der es kaum jemand mitbekommt.“

Fahrzeug zur Wildkrautentfernung

Neben den neuen Abfallkörben, die am Inowroclawplatz und am Bahnhof zum Einsatz kommen sollen, sowie dem Street-Scooter, setzen die Stadtwerke auch bei der Unkrautbekämpfung auf eine neue Technik. Ein neues Spezialfahrzeug zerstört das Unkraut mit Heißluft, was deutlich schonender für die Umwelt ist. Die Maschine hat eine Arbeitsbreite von 1 Meter 20 und ist damit auch für größere Flächen geeignet. „Durch den ersten Arbeitsgang wird das Unkraut verödet und vertrocknet in den darauffolgenden Tagen“, erläutert Rüdiger Ernst, der bei den Stadtwerken für die Straßenreinigung zuständig ist. In einem weiteren Arbeitsgang wird das vertrocknete Kraut dann mit einer Kehrmaschine aufgenommen. „Wenn wir das Spezialfahrzeug dann in einem festen Intervall vom Frühjahr an immer wieder einsetzen, unterbinden wir das Nachwachsen und erreichen  so ein gepflegteres Stadtbild.“

Insgesamt haben die Stadtwerke mit der Pflege des Kurparks, der Sauberkeit und Sicherheit auf Straßen, Rad- und Gehwegen und der leistungsstarken Straßenreinigung ein umfangreiches Dienstleistungspaket für die Stadt. Dazu zählen zum Beispiel das Leeren und Instandhalten der Papierkörbe, die Reinigung nach Veranstaltungen wie zum Beispiel der Innenstadtfete, der Parklichter oder den verschiedenen Märkten und dem Vatertag. Selbstverständlich zählen auch die Wochenendreinigung in der Innenstadt und im Kurpark sowie die Straßenreinigung auf Fahrbahnen, Geh- und Radwegen, öffentlichen Plätzen, Parkplätzen und die Beseitigung von Hundekot zu diesem Paket.

In den vergangenen Jahren haben die Stadtwerke dazu in neue leistungsstarke Großkehr- und Kleinkehrmaschinen für die Reinigung der Straßen und Plätze investiert. Rüdiger Ernst: „Mit den Großkehrmaschinen reinigen wir jede Woche etwa 180 km Straßen, mit den zwei Kleinkehrmaschinen gut 93 km Rad- und Gehwege sowie öffentlich Plätze und Flächen.“ Von Mitte März bis Mitte Oktober sind Stadtreiniger jedes Wochenende auch samstags und sonntags in der Innenstadt aktiv. Zusätzlich gibt es Reinigungen nach Veranstaltungen wie z.B. Innenstadtfete, Parklichtern, Frühlings- und Bauernmarkt, Vatertag, sowie Sonntagsreinigungen während des Weihnachtsmarktes. Hinzu kommt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke jede Woche 37 Kinderspielplätze reinigen und die Spender für Hundekottüten kontrollieren. Seit dem Frühjahr gibt es 30 neue Spender für Hundekottüten. Über die Tütenspender werden dieses Jahr ca. 200.000 Hundekottüten ausgegeben.

Außerdem gibt es im Stadtgebiet fast 680 Abfallkörbe, die wöchentlich von den Mitarbeitern der Stadtwerke geleert und gegebenenfalls repariert werden. Im Innenstadtbereich werden 90 Abfallkörbe täglich entleert, im Kurpark nach Bedarf 3-6mal die Woche.

Am Weserradweg sind zwischen dem Grillplatz in Dehme und der Weserfähre Amanda zusätzlich sechs Abfallkörbe mit einem größeren Fassungsvermögen aufgestellt worden, um dem höheren Müllaufkommen insbesondere an Wochenenden entgegenzuwirken. Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze betont, dass es hier sicher immer wieder Anpassungen geben muss. „Wenn sich das Verhalten der Menschen zum Beispiel beim Müll ändert, müssen wir reagieren und gegebenenfalls Abfallbehälter neu aufstellen oder an andere Standorte versetzen.“ Das sei für einen Dienstleister ein ganz normaler Vorgang. So würden die Stadtwerke zum Beispiel prüfen, welche Standorte sich noch für die neuen Solar Pressabfallkörbe eignen.

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