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Pressemitteilung des Wasserbeschaffungsverbandes Am Wiehen; Trinkwasserknappheit

(vom 30.05.2018)

Die seit rd. 2 Wochen anhaltende Schönwetterperiode führt zu einem erhöhten Verbrauch an Trinkwasser. Die Meteorologen sagen auch zumindest für die nächsten 14 Tage keine nennenswerte Wetteränderung voraus.

Diese Situation führte bereits in den vergangenen Tagen mit hochsommerlichen Temperaturen zu Spitzenabgaben in der Größenordnung von 17.000 m³/t. Infolge der gestiegenen Verbräuche sank der Trinkwasserpegel im für die Städte Löhne und Bad Oeynhausen zur Verfügung stehenden Hochbehälter in Bergkirchen von Montag bis Mittwoch dieser Woche bereits um 80 cm auf rd. 3,80 m. Unter normalen Bedingungen sollte ein Stand von knapp unter 5 m gehalten werden. Diese Entwicklung deutet auf eine ähnliche Situation wie 2017 hin.

Die Erfahrungen des Vorjahrs lassen diese Situation dann eintreten, wenn verschiedene Faktoren zusammen kommen:

-          hohe Temperaturen
-          hohe Verbräuche an Wochentagen außerhalb der Ferien
-          außergewöhnlich niedrige Grundwasserstände  in bestimmten Wassergewinnungsgebieten

Daraus resultiert folgende dringende Bitte:

Eine Verschwendung der knappen Ressource Trinkwasser sollte unbedingt vermieden werden. Bitte vermeiden Sie es, Gärten und Blumen mit Trinkwasser zu versorgen oder Pools, Badeteiche und sonstige Becken mit Leitungswasser zu befüllen. Auch das private Waschen von Fahrzeugen sowie das Arbeiten mit Hochdruckreinigern sollte unterbleiben.

Sobald sich die Situation verbessert, erfolgt umgehend eine Nachricht über www.loehne.de bzw. www.facebook.com/loehne.de.

Der Wasserbeschaffungsverband Am Wiehen und die angeschlossenen Wasserwerke bzw. Stadtwerke entschuldigen sich für die Unannehmlichkeiten und bitten um Verständnis.

Der WBV hat neben den bereits bestehenden Verbundmaßnahmen mit anderen Wasserversorgern einen Wasserliefervertrag mit dem WBV Wiehengebirge abgeschlossen. Die von dort in absehbarer Zeit zur Verfügung stehende Liefermenge kann zu einer Entlastung beitragen, die gerade in Zeiten auftretender Spitzenverbräuche unbedingt notwendig ist.

Mit dem Bau einer für die Übernahme des Trinkwassers notwendigen Druckerhöhungsstation wird nach nunmehr vorliegenden Genehmigungen der beteiligten Behörden in Kürze begonnen.

Bereits im vergangenen Jahr wurde mit dem Wasserbeschaffungsverband Herford-West höhere Jahresbezugsmenge vertraglich vereinbart.

Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, ist Kontakt mit den Stadtwerken Herford aufgenommen worden, um im Süden des Verbandsgebietes eine weitere, zusätzliche Versorgungsmöglichkeit zu erschließen. Zur Erhöhung des Speichervolumens in Bergkirchen ist eine Ausweitung des Speichvolumens um 10.000 Kubikmeter durch den Bau eines zusätzlichen Behälters zur Deckung des Tagesspitzenbedarfs in der Planung.

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